Das ist

Antonia

sie ist am 13.06.2002 geboren

und am 23.06.2002 gestorben

 

Sie durft nur 10 Tage bei uns sein....................

Wenn du jemals ein Kind verlierst,

wie es mir geschehen ist,

dann wirst du die andere Seite der Wahrheit kennen.

Du wirst es verstehen, was es bedeutet,

vernichtet zu sein und doch jeden

Tag aufzustehen und den Kessel mit Wasser zu füllen.

Du wirst den Dampf aus dem Kessel steigen sehen

und weinen.

Du wirst behaupten,

es sei alles in Ordnung.

Du hast ein Staubkorn ins Auge bekommen.

Das ist alles.

Auf der Straße werden Tränen

auf den Gehweg tropfen und Deine Schuhe füllen.

Sag, die Sonne schien Dir in die Augen.

Wenn Du deine trauer zeigst, vergeht sie nicht.

Wenn Du sie verbirgst, vergeht sie nicht.

Sie ist für immer und ewig bei Dir,

aber es gibt vielleicht eine Stunde,

in der Du Dich nicht erinnerst.

Einen Abend an dem der Himmel blau wie Tinte ist.

Einen Nachmittag, an dem Deine Tochter hinter einer Grille her läuft,

die sie niemals fangen wird.

Flüster den Namen Deines Baby´s.

Dann sei still

Welch ein Glück,

wieviel Freude herrscht bei der Geburt

eines neues Lebens.

So große Hoffnungen werden gesetzt -

Zukunftspläne geschmiedet ...

- Aber -

Wer denkt daran, daß schon im

Moment unserer Geburt der Tag

unseres Todes feststeht ?

Wer bestimmt die Zeit, die wir zu Leben haben ?

Was für ein Sinn hat unser dasein ,

wenn es oft zu kurz erscheint ?

Sollte man sich nicht einen Augenblick gönnen

um darüber einmal nachzudenken ?

Manchmal,

wenn ein Mensch aus Kummer und Verzweiflung

eine Träne weint -

dann sieht das niemand,

keinem interessiert es,

keinem fällt es auf.

 

Wenn ein Mensch mehrere Tränen weint,

das sehen es einige,

aber niemand fragt nach dem Grund,

weil alle denken : " Ach, die paar Tränen ! "

 

Wenn ein Mensch viele Tränen weint,

dann sehen es alle,

aber wieder fragt niemand nach,

weil jeder denkt,

der andere macht das schon.

 

Wenn ein Mensch tot ist,

ertrunken in einem Meer voller Tränen -

dann stehen alle an seinem Grab

mit Tränen im Gesicht -

und fragen sich : Warum ???

 

Gesegnet seien die,

die mich noch immer besuchen,

obwohl sie Angst haben,

etwas falsches zu sagen.

Gesegnet seien alle,

die mir erlauben

von meinem verstorbenem Kind zu sprechen.

Ich möchte meine Erinnerungen

nicht totschweigen.

Ich suche Menschen,

denen ich mitteilen kann,

was mich bewegt.

Gesegnet seien alle,

die mir zuhören,

auch wenn das, was ich zu sagen habe,

sehr schwer zu ertragen ist.

Gesegnet seien alle,

die mich nicht ändern wollen,

sondern geduldigt so annehmen,

wie ich jetzt bin.

Eine kleine Träne

geht auf die Reise

ganz ganz leise,

hinaus in die große Welt.

 

Sagt der Nase Guten Tag,

rinnt sanft, zart und sacht

über die Oberlippe hinab zum Kinn.

 

Tropft auf ein Rosenblatt,

perlt hinab auf Dein Grab,

ganz auf ihre Weise.

 

Sickert in die Erde ein,

möchte gerne bei Dir sein,

zieht sacht ihre Kreise.

 

Wünschte, ich wäre jetzt die Träne,

wäre auf den Weg zu Dir.

Währe niemals mehr allein,

könnte immer bei Dir sein.

 

An dem Tag,

an dem Antonia

das Licht der Welt erblickte,

lachte der ganze Erdkreis vor Freude.

Einzig und allein der Himmel

weinte bittere Tränen.

Er konnte den Schmerz

und den Verlust

seines wertvollsten Engels nicht verkraften

und holte sich Ihn zurück

in sein himmlisches Reich.

Der Himmel weint heute so wie ich ...

je näher ich an Dein Grab komme,

desto langsamer werden meine Schritte.

Meine Hände zittern ...

mein herz schmerzt ...

Tränen laufen über mein Gesicht,

tropfen aud die blaue Rose in meiner Hand ;

... mein Abschiedsgruß für Dich ...

Warum ausgerechnet Du ? flüstere ich.

Du warst meine Tochter ...

mein Fleisch und Blut.

Mir bleiben nur noch die Erinnerungen an Dich,

bevor Du friedlich eingeschlafen bist

... ich werde Dich nie vergessen ...

Auch wenn ich nicht bei Euch bin,

Ihr trägt mich in Eurem Herzen drin.

Papi, wenn Mami weint und fragt nach mir,

sag Ihr das ich im Himmel bin.

Ich sitze auf einem Stern im Himmel und strahle

mein lächeln zu Euch.

Ich bin überall bei Euch,

ob Tag und Nacht,

ob es regnet oder die Sonne scheint,

ob ihr weint oder lacht,

ich bin immer in Eurem Herzen da.

Wenn ihr weint und klagt,

wenn ihr traurig seid,

wenn Ihr das verlangen nach mir habt,

dann zündet für mich eine Kerze an,

und Ihr wißt, Ihr seid nicht allein.

Du bist so wunderschön,

wie Du da liegst.

Dein Gesicht ist so friedlich.

Ich streiche über Deine Haut,

doch sie ist kalt.

der Tad.

Er hat Dich mir genommen.

Er hat Dich in sein dunkles reich entführt.

Ich weiß nicht was ich tun soll,

fühle mich so hilflos,

den Du bist fort.

Ich bin umgeben von Menschen

und doch allein.

Ich werfe eine Rose in dein Grab,

andere folgen meinem Beispiel.

Sie sprechen ein paar Worte der Trauer,

verlassen dann den stillen Ort.

Ich bleibe allein zurück.

Einsetzender regen durchnässt mich.

Es ist kalt,

doch ich spüre nur die kälte in meinem Herzen.

Stunden vergehen.

Ich bin unfähig mich zu rühren,

jetzt zu gehen, heißt zu akzeptieren.

Eine Ewigkeit scheint vergangen bevor ich gehe,

Dich allein lasse.

Ich kehre zurück ins Leben,

doch ein Teil von mir bleibt bei Dir.


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